Soundwart Tutorial

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Generative Music Lab App

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1 Schnellstart

In 30 Sekunden loslegen

Öffne Soundwart im Browser und drücke den Play-Button (oben links) oder die Leertaste. Die App beginnt sofort mit dem vorausgewählten Genre "Ambient".

2 Transport (Wiedergabe)

Die Transport-Leiste oben steuert Rhythmus und Tempo.

Play / Stop

Den großen farbigen Button klicken oder Leertaste drücken. Alle aktivierten Steps aller Tracks werden gleichzeitig abgespielt.

BPM (Tempo)

Zahlenfeld direkt rechts daneben. Werte von 20 bis 300. Die und + Buttons verändern das Tempo um 1 BPM pro Klick.

Tap Tempo

Den TAP-Button im Takt antippen (3–5×). Das Tempo berechnet sich aus dem Durchschnitt deiner Tipps. Ideal um ein Lied mitzumachen.

Swing

Der Swing-Regler links neben dem Master verschiebt die ungeraden 16tel-Steps leicht nach hinten. Das gibt einen "schwingeren" Rhythmus, typisch für House und Garage.

3 Genre auswählen

Die Genre-Tabs in der Mitte der Kopfzeile bestimmen Tonart, Rhythmus-Charakter und Standardparameter.

GenreBPMSkalaKlang
Ambient60Dur-Pentatonik (C)Warm, entspannt — weiche Drones, Pads, Glocken
Dark Ambient55Phrygisch (C)Düster, mysteriös — tiefe Drones, metallische Hits
Trance138Moll (A)Spacey, treibend — Punchy-Kick, Offbeat-Hats, Arpeggios
Techno130Moll-Pentatonik (F)Energisch — Driving Kick, 16tel-Hats, Stabs
Tipp: Beim Genre-Wechsel werden alle Tracks, Patterns und Parameter auf die Genre-Voreinstellung zurückgesetzt. Gespeicherte Presets bleiben erhalten.

4 Tracks & Parameter

Vier Tracks bilden das Gerüst. Jeder hat eigene Parameter und einen eigenen Sequencer.

Drones / Atmosphere

Mehrschichtige Oszillator-Layers. Layers = Anzahl übereinanderliegender Stimmen. Shimmer = LFO-Bewegung. Filter = Tiefton-Charakter.

Pads / Textures

Diatonische Akkorde aus der Genre-Skala. Attack = Einschwingzeit. Detune = Verstimmung (Supersaw-Effekt bei Trance/Techno).

Percussion / Drums

4 Lanes: Kick (Bodentrommel), Hi-Hat (obertonreich), Clap (Handklatschen), FX (Glocke/Tom/Metal je nach Genre). Der Volume-Regler steuert alle Lanes gemeinsam, die einzelnen Regler darunter mischen sie.

Melody / Lead

Generative Melodie — kein Zufall, sondern intelligenter Zufall. Complexity beeinflusst, wie viele Steps tatsächlich ausgelöst werden. Waveform bestimmt den Klangcharakter (Sine = weich, Square = hart).

Tipp: Jeder Slider zeigt seinen aktuellen Wert in Prozent (oder als ganze Zahl bei Layers/Octave). Ziehe vertikal, um den Wert zu verändern.

5 Mute & Solo

Jeder Track-Header hat zwei kleine Buttons:

Tipp: Mute/Solo wirkt sofort und klickfrei — kein Zucken, kein Knacken.

6 Sequencer (Step-Editor)

Der Sequencer ist das Herzstück. 16 Steps = 16 16tel-Noten pro Takt.

Step an/aus

Einfach auf eine Zelle klicken. Der Step leuchtet auf und wird beim nächsten Durchlauf abgespielt.

Velocity (Anschlagstärke)

Auf einem aktiven Step vertikal nach oben ziehen = lauter, nach unten = leiser. Die Füllhöhe zeigt die Stärke. So bekommst du lebendige, dynamische Patterns.

Playhead

Die hell umrandete Zelle zeigt den aktuellen Step. Er läuft von links nach rechts und springt nach 16 Steps zurück.

Percussion-Lanes

Bei Percussion siehst du 4 Zahlenreihen: Kick, Hat, Clap, FX. Jede Lane hat ihren eigenen Sequencer — so entstehen komplexe Rhythmen.

7 Patterns (A–D)

Jeder Track hat 4 Pattern-Slots (A, B, C, D). So baust du Variationen auf:

Tipp: Der Wechsel ist "quantized" — er passiert immer am Taktanfang, nie mitten im Takt. Das klingt professionell und sauber.

8 Pattern-Tools

Rechts neben den Pattern-Slots findest du 6 kleine Icons:

IconFunktionBeschreibung
🎲RandomGeneriert ein neues Pattern basierend auf der genre-typischen Dichte. Garantiert mindestens 1 aktiven Step.
ClearLöscht das aktuelle Pattern komplett.
📋CopyKopiert das aktuelle Pattern in die Zwischenablage.
📄PasteFügt das kopierte Pattern ein (nurTracks desselben Typs).
Shift LeftRotiert alle Steps um 1 nach links (Step 0 → Step 15).
Shift RightRotiert alle Steps um 1 nach rechts (Step 15 → Step 0).

9 Reverb-Send (pro Track)

Jeder Track hat einen Reverb-Slider (letzter Regler). Dieser bestimmt, wie viel vom Signal durch den Hall geht. 0% = komplett trocken, 100% = maximal hallig.

Tipp: Der Master-Reverb-Regler in der Kopfzeile steuert den globalen Hall-Anteil. Pro-Track-Send × Master-Reverb = finale Stärke.

10 Delay (Melody)

Die Melody hat einen eigenen Delay-Regler (vorletzter Slider). Das ist ein Feedback-Echo, dessen Tempo sich automatisch an die BPM anpasst (punktierte Achtel).

11 Presets speichern & laden

Die Preset-Zeile unter der Kopfzeile speichert und lädt komplette Zustände.

💾 Save

Den aktuellen Zustand unter einem Namen speichern. Es werden gespeichert: Genre, BPM, Swing, Master-Settings, alle Track-Parameter, alle 4 Pattern-Slots pro Track, Mute/Solo.

▶ Load

Einen gespeicherten Preset aus der Dropdown-Liste auswählen und "Load" klicken. Alles wird wiederhergestellt.

🗑 Delete

Einen Preset aus der Liste auswählen und "Delete" klicken. Es wird nach einer Bestätigung gefragt.

⬇ Export / ⬆ Import

Export lädt eine JSON-Datei herunter (`.soundwart.json`). Import lädt eine solche Datei und fügt sie der Preset-Liste hinzu. So kannst du Presets zwischen Geräten teilen.

Tipp: Soundwart merkt sich automatisch deinen letzten Zustand. Beim nächsten Öffnen ist alles genau so, wie du es verlassen hast.

12 Tastenkürzel

TasteAktion
LeertastePlay / Stop

13 Tipps & Tricks

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