Öffne Soundwart im Browser und drücke den Play-Button (oben links) oder die Leertaste. Die App beginnt sofort mit dem vorausgewählten Genre "Ambient".
Die Transport-Leiste oben steuert Rhythmus und Tempo.
Den großen farbigen Button klicken oder Leertaste drücken. Alle aktivierten Steps aller Tracks werden gleichzeitig abgespielt.
Zahlenfeld direkt rechts daneben. Werte von 20 bis 300. Die − und + Buttons verändern das Tempo um 1 BPM pro Klick.
Den TAP-Button im Takt antippen (3–5×). Das Tempo berechnet sich aus dem Durchschnitt deiner Tipps. Ideal um ein Lied mitzumachen.
Der Swing-Regler links neben dem Master verschiebt die ungeraden 16tel-Steps leicht nach hinten. Das gibt einen "schwingeren" Rhythmus, typisch für House und Garage.
Die Genre-Tabs in der Mitte der Kopfzeile bestimmen Tonart, Rhythmus-Charakter und Standardparameter.
| Genre | BPM | Skala | Klang |
|---|---|---|---|
| Ambient | 60 | Dur-Pentatonik (C) | Warm, entspannt — weiche Drones, Pads, Glocken |
| Dark Ambient | 55 | Phrygisch (C) | Düster, mysteriös — tiefe Drones, metallische Hits |
| Trance | 138 | Moll (A) | Spacey, treibend — Punchy-Kick, Offbeat-Hats, Arpeggios |
| Techno | 130 | Moll-Pentatonik (F) | Energisch — Driving Kick, 16tel-Hats, Stabs |
Sechs Tracks bilden das Gerüst. Jeder hat eigene Parameter, einen eigenen Sequencer und ein Sound-Preset-Dropdown (oben in der Karte) mit genre-passenden und weiteren Klangvarianten.
Mehrschichtige Oszillator-Layers mit Stereo-Spread. Oscillator = Wellenform, Octave = Lage (−1/0/+1), Spread = Stereobreite. Shimmer = leise Oktav-Stimme mit langsamem Atmen (klassischer Ambient-Effekt). LFO Rate/Depth = Tonhöhen-Bewegung — wirkt im Bassbereich automatisch ruhiger, damit tiefe Drones nicht schwingen. Hüllkurve: Attack → Hold → Decay, Length skaliert die Dauer.
Presets: Warm Drone, Dark Rumble, Glassy Air, Wide Atmosphere, Saw Waves.
Diatonische Akkorde aus der Genre-Skala, mit Octave-Regler und gleicher Hüllkurve wie Drones. Detune = Verstimmung (im Bassbereich automatisch reduziert), Spread = Stereobreite, Shimmer = Oktav-Glanz auf dem Grundton. Variation = Akkord-Vielfalt: 0% = einfache Triaden, höhere Werte mischen 7ths, Sus-Akkorde, Oktav-Verdopplungen und Umkehrungen ein.
Presets: Soft Pad, Supersaw Stab, Dark Chords, Wide Strings, Slow Swell, Seventh Heaven.
Generative Melodie — kein Zufall, sondern intelligenter Zufall. Complexity beeinflusst, wie viele Steps tatsächlich ausgelöst werden. Waveform bestimmt den Klangcharakter.
Presets: Soft Pluck, Trance Arp, Dark Lead, Square Stab, Sine Dream.
Monophoner Bass-Synthesizer mit Sägezahn/Square + regelbarem Sub-Oszillator (Sub Level). Cutoff und Resonance formen den Filter-Charakter (Velocity steuert die Filter-Hüllkurve — Acid-Bite), Drive fügt Sättigung hinzu. Ideal für Trance (Rolling Bass) und Techno (Driving).
Presets: Rolling Bass, Acid Bass, Deep Sub, Driving Saw, Warm Round, Sub Puls.
6 Lanes: Kick, Snare, Hi-Hat, Clap, Tom, FX. Jede Lane hat ein eigenes Sound-Dropdown direkt im Sequencer (z.B. Kick: punchy/deep/soft/hard — Tom: low/mid/high). Die Slider mischen die Lautstärke pro Lane.
Kit-Presets: Trance Kit, Techno Kit, Ambient Kit, Industrial.
Streut automatisch Effekte ein: Type wählt zwischen Riser (aufsteigendes Rauschen), Impact (Boom), Sweep (absteigend) und Zap. Rate = Wahrscheinlichkeit, mit der ein aktiver Step wirklich feuert — so bleibt es sporadisch. Length = Effektdauer.
Presets: Big Riser, Impact Hit, Noise Sweep, Zap Sting.
Jeder Track-Header hat zwei kleine Buttons:
Der Sequencer ist das Herzstück. 16 Steps = 16 16tel-Noten pro Takt.
Einfach auf eine Zelle klicken. Der Step leuchtet auf und wird beim nächsten Durchlauf abgespielt.
Auf einem aktiven Step vertikal nach oben ziehen = lauter, nach unten = leiser. Die Füllhöhe zeigt die Stärke. So bekommst du lebendige, dynamische Patterns.
Die hell umrandete Zelle zeigt den aktuellen Step. Er läuft von links nach rechts und springt nach 16 Steps zurück.
Bei Percussion siehst du 6 Reihen: Kick, Snare, Hat, Clap, Tom, FX. Links neben jeder Reihe wählst du den Sound der Lane (z.B. 4 verschiedene Kicks, Tom low/mid/high, Hat closed/open/pedal). So entstehen komplette Drum-Kits in einem Track.
Jeder Track hat 4 Pattern-Slots (A, B, C, D). So baust du Variationen auf:
Rechts neben den Pattern-Slots findest du 6 kleine Icons:
| Icon | Funktion | Beschreibung |
|---|---|---|
| 🎲 | Random | Generiert ein neues Pattern basierend auf der genre-typischen Dichte. Garantiert mindestens 1 aktiven Step. |
| ✕ | Clear | Löscht das aktuelle Pattern komplett. |
| 📋 | Copy | Kopiert das aktuelle Pattern in die Zwischenablage. |
| 📄 | Paste | Fügt das kopierte Pattern ein (nurTracks desselben Typs). |
| ◀ | Shift Left | Rotiert alle Steps um 1 nach links (Step 0 → Step 15). |
| ▶ | Shift Right | Rotiert alle Steps um 1 nach rechts (Step 15 → Step 0). |
Jeder Track hat einen Reverb-Slider (letzter Regler). Dieser bestimmt, wie viel vom Signal durch den Hall geht. 0% = komplett trocken, 100% = maximal hallig.
Die Melody hat einen eigenen Delay-Regler (vorletzter Slider). Das ist ein Feedback-Echo, dessen Tempo sich automatisch an die BPM anpasst (punktierte Achtel).
Die Preset-Zeile unter der Kopfzeile speichert und lädt komplette Zustände.
Den aktuellen Zustand unter einem Namen speichern. Es werden gespeichert: Genre, BPM, Swing, Master-Settings, alle Track-Parameter, alle 4 Pattern-Slots pro Track, Mute/Solo.
Einen gespeicherten Preset aus der Dropdown-Liste auswählen und "Load" klicken. Alles wird wiederhergestellt.
Einen Preset aus der Liste auswählen und "Delete" klicken. Es wird nach einer Bestätigung gefragt.
Export lädt eine JSON-Datei herunter (`.soundwart.json`). Import lädt eine solche Datei und fügt sie der Preset-Liste hinzu. So kannst du Presets zwischen Geräten teilen.
| Taste | Aktion |
|---|---|
| Leertaste | Play / Stop |
Jeder Track hat einen eigenen FX-Button (neben dem Sound-Preset-Dropdown). Er öffnet ein Modal mit:
Low (200 Hz), Mid (1 kHz), High (4 kHz) — jeweils ±12 dB. Low für Wumms, High für Glanz, Mid für Präsenz (oder zum Ausdünnen).
Verzerrung mit 4 Charakteren: Clean (fast neutral), Tape (weiche Bandsättigung), Tube (röhren-artig, asymmetrisch), Crush (harter Clipper). Der Regler steuert die Intensität.
Drückt die Dynamik zusammen — leise Anteile werden hörbarer, Peaks gezähmt. Höhere Werte = stärkere Kompression. Ideal für Drums und Bass.
Alle FX-Einstellungen wirken live (auch während der Wiedergabe), werden in Presets und der Session gespeichert und sind pro Track unabhängig.
Melody und Bass haben einen ♪-Button (bzw. Klick auf die Noten-Anzeige unter den Steps). Das Modal zeigt ein Grid:
Der REC-Button im Transport (neben BPM) nimmt den kompletten Mix auf:
Soundwart — Generative Music Lab